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Peruphasma schultei

Die Samtschrecke - Peruphasma schultei

Peruphasma schultei hat ihren Lebensraum in Nord Peru, Cordillera del Condor und lebt dort in Bergwäldern. Erstmalig beschrieben wurde diese Art von CONLE & HENNEMANN im Jahre 2005.

Aussehen:

Männchen von Peruphasma schultei erreichen eine Gesamtgröße von ca. 4 bis 5 cm, während die Weibchen mit 5,5 bis 6,5cm deutlich größer erscheinen. Männchen sind insgesamt schlanker als die Weibchen, besitzen allerdings ab L3 eine Verdickung an der Unterseite, diese fehlt bei den Weibchen. Die Weibchen haben im Gegensatz zum Männchen ein dickeres Abdomen, ansonsten sehen beide Geschlechter eher gleich aus. Die Lebenserwartung beträgt bei Männchen ca. 8 Monate und bei den Weibchen ca. 12 Monate.

Eine Besonderheit bei dieser Art ist, das Männchen wie auch Weibchen und Jungtiere zusammen in einer Gruppe gehalten werden können. Voraussetzung ist ein Terrarium, das den Tieren genügend Platz bietet.

Peruphasma schultei ist laut Fachbeiträgen eine sehr aggressive Art, die bei Bedrohung ein übel riechendes Sekret abgibt, das Schleimhaut reizend wirkt. Ich hatte bisher das Glück noch nicht mit diesem Sekret in Verbindung gekommen zu sein. Vielleicht auch eher dadurch, das ich den Tieren ihren Raum lasse und sie nicht bedränge. Vor Fressfeinden schützen sollen auch die kleinen roten Flügelchen, die aufgestellt abschreckend wirken sollen.

Haltung:

Für die Haltung von Peruphasma schultei eignen sich Terrarien mit guter Belüftung in der Größe von ca. 30×30x40cm für insgesamt 3 Paare. Ich halte eine Gruppe von mehreren adulten Tieren und auch Jungtieren in einem 50×50x60cm Terrarium.

Die Temperaturen sollten tagsüber bis max. 26 Grad betragen und in der Nacht auf ca. 15-22 Grad abfallen. Bei ausreichendem Tageslicht kann auf eine zusätzliche Beleuchtung verzichtet werden, jedoch empfiehlt sich ein zusätzliches Halogen oder Neonlicht. Die Beleuchtungsdauer sollte 12 Stunden betragen. Wir halten unsere Samtschrecken bei Raumtemperaturen von 20-23 Grad, bisher ohne Probleme.

Die Luftfeuchtigkeit liegt im Terrarium bei 50-70% am Tage und in der Nach bei 60-70%. Diese erreicht man durch kräftiges Sprühen, vorzugsweise am Abend. Es sollte eine Staunässe vermieden werden. Als Bodengrund verwenden wir Terrarienerde und Humus mit Sand gemischt. Dieser hält die Luftfeuchtigkeit unserer Meinung am besten. Als Bepflanzung haben wir uns für Bromelien entschiedenen, die einen hübschen Kontrast zu den Futterpflanzen bieten. 

Futter:

Als Futterpflanzen eignet sich Liguster. Im Internet wird auch von Flieder geschrieben, dieses haben wir nicht ausprobiert. Eine natürliche Futterpflanze im Habitat wäre der Pfefferbaum. Liguster hat den Vorteil, das dieser immergrün bleibt, auch im Winter und somit ganzjährig zur Verfügung steht. Liguster wird bei uns häufig als Hecken angepflanzt.

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