Mantiden

Blütenmantis

Pseudocreobotra wahlbergii

Blepharopsis mendica

Kleine Teufelsblume

Blütenmantis

Pseudocreobotra wahlbergii

Blepharopsis mendica

Kleine Teufelsblume
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Auch bei den Pseudocreobotra wahlbergii hat sich einiges getan. Die Tiere haben sich super entwickelt und zeigen jetzt schon eine wahre Augenfreude. Mittlerweile sind alle Tiere ab L5 zu bewundern. Ich hoffe das ich demnächst ein paar tolle Bilder der aduten Blütenmantiden bekommen kann.
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Pseudocreobotra wahlbergii hat ihr Verbreitungsgebiet in Ost/ Südafrika und lebt dort in vorwiegend feuchte Gebiete mit Büschen, Sträuchern und Blüten. Erstmalig beschrieben wurde diese Art von STÅL im Jahr 1871.
Aussehen:
Männchen erreichen eine Größe von ca. 3cm, während Weibchen mit einer Größe von 4cm deutlich größer erscheinen. Männchen fallen durch ihren eher schlanken Körperbau und ihre längeren Fühler auf, während die Weibchen ein deutlich dickeres Abdomen vorweisen.
Die Männchen sind hervorragende Flieger und durch ihr leichtes Gewicht sehr wendig. Die Weibchen mit ihren eher kurzen Flügeln sind im allgemeinen eher kräftig gebaut und nur bedingt flugfähig.
Die Lebenserwartung beträgt bei Männchen ca. 6-7 Monate nach der letzten Häutung und bei Weibchen ca. 10 Monate. Insgesamt häuten sich Männchen 6 mal und Weibchen 7 mal.
Farblich gibt es nicht sehr große Unterschiede. Die Weibchen besitzen 5 Anhängsel am Abdomen, während die Männchen 6 besitzen. Hieran kann auch ein ungeübter Halter die Geschlechter ab L5/ L6 auseinander halten.
Haltung:
Pseudocreobotra wahlbergii ist eher als aggressiv anzusehen. Weibchen sollten einzeln gehalten werden, während Männchen auch in kleineren Gruppen gehalten werden können.
Für die Gruppenhaltung von bis zu 5 Männchen eignen sich Terrarien mit guter Belüftung von ca. 30×30×50cm Größe. Weibchen sollten einzeln in gut belüfteten Terrarien von einer Größe von ca. 10×10×20cm gehalten werden. Staunässe ist in beiden Terrarien unbedingt zu vermeiden.
Ich selbst halte beide Geschlechter von Anfang an jeweils allein in 10×10x20cm großen Behältnissen mit Gazedeckel.
Die Temperaturen sollten 28-35 Grad betragen und in der Nacht nicht unter 20 Grad (meist Raumtemperatur) abfallen. Bei ausreichendem Tageslicht kann auf eine zusätzliche Beleuchtung verzichtet werden, jedoch empfiehlt sich ein zusätzliches Halogen oder Neonlicht. Die Beleuchtungsdauer sollte 12 Stunden betragen.
Die Luftfeuchtigkeit liegt im Terrarium bei 30-50% am Tage und in der Nach bei 60-80%. Diese erreicht man durch tägliches Sprühen mit lauwarmen Wasser - vorzugsweise am Abend.
Als Einrichtung eigenen sich Rindenstücke, Äste, Zweige, Blätter, Blüten. Wir selbst haben als Blüten Orchideen oder aber auch Flieder etc. benützt. Als Bodengrund empfiehlt sich ein Humus, oder Terrarienerde. Mit Laub und Moos bedeckt halten sie hervorragend die Luftfeuchtigkeit.
Futter:
Als Futterinsekten eigenen sich Drosophila in groß und klein, sowie Terfly, Stubenfliegen und Wiesenplankton, aber auch Heimchen und andere Grillen.
Ich habe festgestellt, dass meine Blütenmantiden lieber fliegende Insekten fangen. Daher füttere ich vorzugsweise kleine und große Drosophila und Stummelflügelfliegen (Terfly).
Seit heute sind wir ebenfalls stolze Besitzer von Pseudocreobotra wahlbergii 0.0.6 in L2. Ein paar Bilder werden in den nächsten Tagen veröffentlicht werden.
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